„Der Mensch ist dem Weltlauf gegenüber nicht ein müßiger Zuschauer, der innerhalb seines Geistes das bildlich wiederholt, was sich ohne sein Zutun im Kosmos vollzieht, sondern der tätige Mitschöpfer des Weltprozesses; und das Erkennen ist das vollendetste Glied im Organismus des Universums.“

– Rudolf Steiner

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Freitags-Gedanken am 19. April: Warum wir Ostern feiern

Ostern ist das große Frühlingsfest. Überall um uns herum sprießt und blüht es. Osterzweige in unseren heimischen Vasen, Ostereier und Hasen stehen für die Fruchtbarkeit in der wiedererwachten Natur. Wenn wir den Verlauf eines Jahr als einen Atemzug unserer Erde betrachten, dann ist jetzt der Punkt, an dem unser Planet nach langem Rückzug gerade begonnen hat, wieder auszuatmen. Die Planetenkräfte verströmen sich nun in den Kosmos hinein und berühren sich mit den Kräften der Sonne, die bis zum Sommer mehr und mehr die Oberhand gewinnen werden. Im Juni zu Johanni werden die Erdkräfte sich schließlich  vollständig in den Kosmos ergossen und mit den Strahlen der Sonne durchdrungen haben.

Ostern ist ein bewegliches Fest, das wir am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond feiern. In diesem Jahr fällt dieses Ereignis auf den Karfreitag, den 19. April gegen 13 Uhr. Der Kreuzestod des Christus, dem wir ja am heutigen Karfreitag gedenken, soll tatsächlich am 3. April des Jahres 33 um die neunte Stunde, um 3 Uhr nachmittags erfolgt sein. Das haben die geistigen Forschungen Rudolf Steiners ergeben:

An einem Freitag, am 3. April des Jahres 33, drei Uhr am Nachmittag fand das Mysterium von Golgatha statt. Und da fand auch statt die Geburt des Ich in dem Sinne, wie wir es oftmals charakterisiert haben. Und es ist ganz gleichgültig, auf welchem Erdenpunkte der Mensch lebt, oder welchem Religionsbekenntnis er angehört, das, was durch das Mysterium von Golgatha in die Welt kam, gilt für alle Menschen. So wie es für alle Welt gilt, daß Cäsar an einem bestimmten Tage gestorben ist, und nicht für die Chinesen ein anderer und für die Inder wieder ein anderer Tag dafür gilt, ebenso ist es eine einfache Tatsache des okkulten Lebens, daß das Mysterium von Golgatha sich an diesem Tage zugetragen hat und daß man es da zu tun hat mit der Geburt des Ich. Das ist eine Tatsache ganz internationaler Art.“ (GA 143)

Durch diesen Text erfahren wir, dass das Mysterium von Golgatha, wie es so oft genannt wird, eine tiefe spirituelle Bedeutung für die ganze Menschheit in sich trägt, nicht nur für jene, die sich später als Christen bezeichneten. Und diese ungeheure Bedeutung für uns alle liegt in der Geburt unseres Ich, wie wir Steiners Worten entnehmen können. Was bedeutet dieses Ich? Es ist die Möglichkeit für uns alle, I-Jesus Ch-Christus nun in unsere Seele aufzunehmen, in unser Herz zu integrieren und aus uns selbst heraus christlich zu handeln und zu leben. Aus unserem Ich heraus, ohne dass wir es gesagt bekommen von Gesetzesbüchern oder äußeren Autoritäten. Wir selbst, der Christus in uns hat jetzt die Möglichkeit in uns und durch uns zu wirken, durchdrungen von Liebe zu allen Wesen. Es obliegt unserer Freiheit, ob wir diese großartige Möglichkeit ergreifen oder nicht; denn wirklich bedingungslos ist die Liebe nur, wenn sie aus der vollkommenen inneren Freiheit erwächst. In diesem Sinne ist nicht nur Weihnachten, sondern vor allem das Osterfest auch das Fest der Liebe.

Doch wie seltsam mutet das an: Durch den Tod des Christus soll gleichzeitig etwas in uns geboren worden sein? Diesen vermeintlichen Widerspruch können wir nicht durch die Predigten von Vertretern der Amtskirchen verstehen. Und wen sollte das auch wundern? Es wurde  eine Religion daraus gemacht, die für diejenigen gelten sollte, die daran glaubten und die sich selbst Christen nannten. Doch das, was wir in diesen Tagen feiern, hat nichts zu tun mit einer Religion. Es geht um etwas viel Gewaltigeres, um nichts Geringeres nämlich als das größte kosmische Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Stattgefunden hat es genau zur Mitte unserer Entwicklungsgeschichte hier auf der Erde.

Welche Dimension das Ereignis von Golgatha in Wahrheit hat und wie Tod und Leben aus kosmischer Sicht zu verstehen sind, davon bekommen wir vielleicht eine Ahnung, wenn wir die folgenden Worte Steiners lesen:

„Ebenso wie das Leben dem menschlichen Wissen unzugänglich ist, so ist dies der Fall mit dem Tod dem wahren Wissen gegenüber, welches in den übersinnlichen Welten erlangt wird. In dem ganzen Gebiet der übersinnlichen Welten gibt es keinen Tod. Man kann nur auf Erden sterben, in der physischen Welt oder in den Welten, welche in der Entwickelung unserer Erde gleichen, und alle die Wesenheiten, die hierarchisch höher stehen als der Mensch, haben keine Kenntnis vom Tode, sie kennen nur verschiedene Bewußtseinszustände. Ihr Bewußtsein kann zeitweise so herabgesetzt sein, daß es unserem irdischen Schlafzustand ähnlich ist, aber es kann aus diesem Schlaf wieder aufwachen. Es gibt keinen Tod in der geistigen Welt, es gibt dort nur Bewußtseinsänderungen, und die größte Furcht, die der Mensch hat, die Todesfurcht, kann von einem, der nach dem Tode zu den übersinnlichen Welten aufgestiegen ist, nicht empfunden werden. Es gibt daher keinen Tod für die Wesen, die zu den höheren Hierarchien gehören, mit nur einer einzigen Ausnahme, der des Christus. Aber damit eine übersinnliche Wesenheit wie der Christus durch den Tod gehen konnte, mußte er erst auf die Erde herabsteigen. Und das ist es, was von so unermeßlicher Wichtigkeit in dem Mysterium von Golgatha ist, daß eine Wesenheit, die in ihrem eigenen Reiche in der Sphäre ihres Willens niemals den Tod hätte erfahren können, hat hinuntersteigen müssen auf die Erde, um eine Erfahrung durchzumachen, die dem Menschen eigen ist, nämlich um den Tod zu erfahren. Es vereinigte sich ein Wesen, einzig in seiner Art, welches bis dahin nur kosmisch war, durch das Mysterium von Golgatha, durch den Tod des Christus, mit der Erdenevolution. Seitdem lebt es auf eine solche Weise auf Erden, ist so an die Erde gebunden, daß es in den Seelen der Menschen auf Erden lebt und mit ihnen das Leben auf Erden erfährt. Daher war die ganze Zeit vor dem Mysterium von Golgatha nur eine Zeit der Vorbereitung in der Evolution der Erde. Das Mysterium von Golgatha gab der Erde ihren Sinn. Als das Mysterium von Golgatha stattfand, wurde der irdische Körper des Jesus von Nazareth den Elementen der Erde übergeben, und von der Zeit an war der Christus verbunden mit der geistigen Sphäre der Erde und lebt darin.“ (GA 152)

In diesem Sinne erkennen wir den tiefen Zusammenhang des Osterfestes mit der Erde und ihren Zyklen und mit uns Menschen, die wir Erdenbürger und doch gleichzeitig auch  kosmische Wesen sind.

So wünsche ich euch viel Freude an euren Ostereiern und an der wiedererwachten Natur mitsamt ihren Blüten, Häschen und Lämmern, ohne jedoch dabei jene andere, so großartige, Ehrfurcht gebietende Dimension des Osterfestes aus den Augen zu verlieren.

Frohe Ostern !

Freitags-Gedanken am 12. April: Neues für uns Lichtwesen

Oft habe ich an dieser Stelle über das Wahre, Schöne und Gute geschrieben. Für mich ist es verkörpert in den zweifarbigen Equilibrium Flaschen von AURA-SOMA®. In ihnen wirken die Wesen von Mineralien, Pflanzen und Licht und sie helfen uns, im Gleichgewicht mit uns und der Welt zu bleiben oder es wieder zu erlangen. Zur Unterstützung unseres nächsten  Entwicklungsschritts hat sich kürzlich ein neues Licht (Aura)-Wesen (Soma) mit der wunderschönen Farbkombination Königsblau/Magenta offenbart und in der Welt manifestiert. Lauschen wir den Worten von Iris Rebilas, der Chefin von AURA-SOMA Deutschland, Seminarleiterin und Ausbilderin unzähliger AURA-SOMA® Interessierter und Schülerinnen. AURA-SOMA® möchte durch unsere Seele erfahren werden und so weise ich auf den Workshop über diese Flasche hin, der am 1. Mai von Iris geleitet in Heiligenhaus stattfindet und an dem auch ich teilnehmen werde. Anmeldung hier: https://www.aurasoma.de/seminare/workshops/neue-flasche-116/

 

Gedanken von Iris Rebilas

„Am 14. Januar 2019 ist die neue Equilibrium Flasche 116-Königsblau/Magenta entstanden. Ihre farbliche Erscheinung wirkt träumerisch, mystisch, fast wie der Welt entrückt. Sie repräsentiert das Zusammenwirken des 6. und 8. Chakras, mit deren Farben diese Kombination übereinstimmt. Dadurch wendet sich die neue Equilibrium Flasche an ein grundsätzliches Thema des menschlichen Daseins – die Kraft unserer Visionen und ihre Verwirklichung.
Farblich ist Königsblau/Magenta der Flasche 0-Königsblau/Tiefmagenta nah verwandt, die den Anfang des Equilibrium Systems bildet. Der Unterschied liegt in der Aufhellung vom Tiefmagenta zum Magenta in der unteren Hälfte der Flasche und kann als eine Klärung im Inneren des Menschen verstanden werden.
116 Bewusstseinsschritte waren nötig, um dies zu bewirken. Durch alle AURA-SOMA® Flaschen zwischen 0 und 116 werden sie repräsentiert. Die Veränderung des Tiefmagenta zum Magenta bedeutet, dass wir in der Tiefe von uns selbst zu der erhellenden Erkenntnis über die stärkste Kraft unseres seelischen Potentials kommen können – der Erkenntnis über die Macht der Liebe. Wir können erfahren, dass sie in allen ihren Facetten in uns selbst existiert und dass es uns gegeben ist, uns selbst und das Leben aus der Liebe heraus immer wieder neu zu erschaffen. Innerhalb des AURA-SOMA® Systems ist die Flasche 116-Königsblau/Magenta ein bedeutender Meilenstein. Sie schließt einen Zyklus ab, und eröffnet gleichzeitig die nächste Entwicklungsspirale zu höherem Bewusstsein.

KÖNIGSBLAU

Königsblau ist die Farbe der Nacht, des tiefen Ozeans und der Unendlichkeit des Universums. Sie trägt den Menschen in Bereiche jenseits des Tagesbewusstseins und lässt ihn in die Sphären der Träume und Visionen eintauchen. Königsblau ist wie der Nachthimmel ohne Sterne, in dem das Auge keinen Blickfang mehr hat. Es symbolisiert den Schutz des Mantels der Himmelsmutter und öffnet der Seele die Tore, die sie in die unendlichen Tiefen des Bewusstseins eintreten lassen. Königsblau erschafft jene besondere Stille, die Bilder und Klänge im Geist des Menschen hervorruft. Hier, in der Welt der Träume, empfängt er Visionen und Symbole, die Wegweiser für sein irdisches Leben sein können. Je klarer sie sind, umso mehr vermitteln sie Einblicke in die eigene Multidimensionalität und stärken die Wahrnehmung der Verbundenheit mit dem gesamten Dasein. In diesen Bewusstseinsbereichen steht dem Menschen das Potential zur Verfügung, sich in seiner ganzen Größe zu erleben und für sein irdisches Leben aus ihr zu schöpfen.

DAS DRITTE AUGE

Als Farbe des 6. Chakras, des sogenannten „3. Auge“, unterstützt, klärt und stärkt Königsblau die Sinnesorgane und ihre Funktionen. Über Augen, Ohren, Nase, Mund und Haut erfährt der Mensch die Außenwelt, verbindet sich mit ihr und nimmt die gewonnenen Eindrücke zur Verarbeitung in seine eigene Innenwelt auf. Königsblau steht automatisch in Resonanz mit seiner Komplementärfarbe Gold und trägt Wahrnehmungen direkt zum goldenen Energiebereich des Menschen, in dem sich seine innerste Essenz, der Inkarnationsstern, befindet. Hier verarbeitet und verfeinert der Mensch seine Wahrnehmungen, bevor er Reaktionen in die Welt zurückgibt – vorausgesetzt, er nimmt sie wirklich in die Tiefe von sich auf, anstatt aus Prägungen und Gewohnheiten zu reagieren. Königsblau hilft, einen Moment innezuhalten, um Eindrücke wirken zu lassen, bevor man sich selbst mit einer Reaktion zurück in die Welt stellt.

MAGENTA

Die Farbe Magenta beschreibt das Dasein in seiner perfekten Vollendung von Schönheit und Ästhetik und gewährt einen Blick auf die Liebe in ihrer höchsten Form. Sie symbolisiert Anmut, Grazie und Eleganz, mit der sich im Irdischen das Weibliche und Männliche hingebungsvoll miteinander vereinen. Im Magenta schwingt die Motivation, einzig der Liebe zu Diensten zu sein und aus ihr heraus zu handeln. Es verleiht die Reife, Selbstliebe und Nächstenliebe gleichwertig in jede Lebenssituation zu bringen. Ebenso birgt es das Potential zu Präzision und Detailbewusstsein und unterstützt unsere Sorgfalt bei Handlungen des täglichen Lebens und im zwischenmenschlichen Miteinander. Als Farbe des schöpferischen Prinzips der Muttergöttin repräsentiert Magenta allergrößte Güte, großherziges Geben und sich endlos verströmende Kreativität.

DER SEELENSTERN

Magenta ist die Farbe des 8. Chakras, unseres Seelensterns, und unterstützt die übergeordnete Wahrnehmung und den Zugang zum höheren Selbst. Hier können wir mit unserem Seelenpotential in Verbindung treten. Das 8. Chakra liegt außerhalb des körperlichen Bereichs oberhalb des Kopfes. Wenn wir das Leben aus dieser Perspektive wahrnehmen, in der uneingeschränkte Liebe, Zeitlosigkeit und Wertfreiheit als Resource für seelische Weiterentwicklung angesiedelt sind, wachsen wir buchstäblich über uns hinaus. Wir erlangen eine umfassendere Sichtweise darüber, wie persönliche Bedürfnisse interaktiv und integrativ mit denen der Allgemeinheit und zum Wohle Aller gelebt werden können. Vom 8. Chakra aus ist der Mensch in der Lage, ALLES mit den Augen der gnadenvollen Liebe zu sehen und sie in jede Lebenssituation fließen zu lassen. Diese Qualität des kosmischen Mutterprinzips wird im 8. Chakra aktiviert und kann als menschliche Schöpferkraft durch alle unsere Handlungen zur Erde kommen. Sie manifestiert sich in liebevoller Menschlichkeit, uneingeschränkter Akzeptanz von sich selbst und Anderen, Fürsorge und großer Güte. Greifen wir auf diese Potentiale in uns selbst zurück, stehen wir wie ein Fels unerschütterlich in jeder Brandung unseres Lebens und erleben seelische Reifung und Weiterentwicklung.

DIE KOMBINATION

Die Kombination beider Farben in der neuen Equilibrium Flasche 116 führt zur klaren Wahrnehmung der höchsten Form der Liebe. Das Königsblau trägt uns von der Außenwelt in unsere innere, wo wir die Liebe in uns selbst als die wahrhaftigste Bestimmung unseres Lebens finden. Jeder Mensch weiß in seinem tiefsten Inneren um die Liebe. Jeder Mensch sucht sie, sehnt sich nach ihr und träumt ihren Traum. Die Bilder und Symbole unserer Träume und Visionen weisen den Weg zu ihr. 116-Königsblau/Magenta hebt das Bewusstsein in Bereiche jenseits der weltlichen Realität und erinnert uns daran, dass Liebe der Ursprung der Schöpfung ist, dass sie alles durchdringt, alles umgibt und ihre Quelle im Inneren von uns selbst ist. Königsblau/Magenta setzt Impulse für durch Liebe inspirierte Kreativität. Abläufe, die in ihrer Chronologie mit der Erschaffung eines Kunstwerkes vergleichbar sind, können dies verdeutlichen. Mit Hingabe folgt der Künstler der Inspiration für sein Werk und durchdringt es, während er es kreiert mit seiner Liebe und seinem Schöpfergeist, bis er es vollendet der Welt übergibt. Das fertige Kunstwerk ist der Ausdruck seiner Liebe zu sowohl der Inspiration als auch zu seinem individuellen Talent, es zu erschaffen. Die Werke von großen Künstlern und in Fortsetzung die Begabungen ihrer Interpreten, berühren uns mit ihrer Harmonie und Formvollendung bis tief in die Seele, denn in ihnen schwingt der kreative Urfunke der Liebe.
116-Königsblau/Magenta erinnert daran, dass jeder Mensch auf seine Art ein Künstler ist und sein Leben zu einem berührenden Kunstwerk formen kann, dem die Liebe zugrunde liegt. Der Schlüssel liegt in der achtungsvollen Aufmerksamkeit, mit der er jeden Moment seines Lebens gestaltet. Königsblau/Magenta ruft dieses Bewusstsein wach und lindert dabei auch wunde Punkte, in denen sich dieses Prinzip in der Vergangenheit nicht entfalten konnte. Hier ist die Betrachtung der Equilibrium Flasche 20-Blau/Rosa in ihrer Bedeutung und nahen Farbverwandtschaft zur 116-Königsblau/Magenta interessant. Im farblichen Unterschied zwischen der 116 und 20 zeigt sich die Flasche 29 Rot/Blau mit dem Namen „Steh‘ auf und wandle“, die uns zu aktiver Veränderung im Sinne dieser beider Kombinationen auffordert.

DAS STERNENKIND

Die Flasche 20-Blau/Rosa trägt den Namen „Sternenkind“ und ist auch als „Erste-Hilfe Flasche für das Kind bekannt. Mit ihrem Blau des Friedens und dem Rosa der bedingungslosen Liebe nährt und stärkt diese Kombination die Grundbedürfnisse jedes kleinen, großen und inneren Kindes. Blau/Rosa ist wie Balsam für innere und äußere Schmerzen auf dem Lebensweg und hilft, das kindliche Vertrauen in die Liebe zu bewahren und zu erneuern. Die Farbkombination Königsblau/Magenta intensiviert diese Erfahrung, indem sie unser Bewusstsein in tiefere, friedliche Stille führt, in der wir durch Träume und Visionen die Schöpferkraft der Liebe in unserer Seele erkennen und erleben. Hierin liegt als Heilmittel die Erinnerung, uns selbst und Andere mit großer Fürsorglichkeit zu lieben, zu achten und in Güte zu begegnen. So kann sich das Herz erfüllt von tiefem Frieden wieder öffnen und Liebe in einer neuen und ganz anderen Weise erleben. Dem Erwachsenen kann Königsblau/Magenta helfen, sein von der Welt unberührtes inneres Kind in Erinnerung zu rufen, es liebevoll zu umarmen und es dann neu und geheilt ins Leben schicken. Den jungen und erwachsenen Kindern der Neuen Zeit bewahrt Königsblau/Magenta die Gewissheit, dass sie von Liebe und himmlischer Güte getragene Wesen sind, die die Vision und Kraft haben, als Lebenskünstler eine Welt zu gestalten, die in Schönheit, Achtsamkeit, Feinsinnigkeit und Harmonie erstrahlt.“

Ich wünsche viel Freude mit den Farben, Düften und der Wirkkraft von AURA-SOMA®.

 

Freitags-Gedanken am 5. April: Seelenlos?

Wir Menschen, so hören wir allenthalben, bestehen aus Körper, Geist und Seele. Sprüche wie Lassen Sie die Seele einmal baumeln oder Entspannung für Geist und Seele zieren Werbeanzeigen von Urlaubsanbietern und Wellness-Einrichtungen. Doch was ist damit gemeint? In der Regel nicht viel mehr als Erholung vom Alltagsstress, das vorübergehende Loslassen von Verpflichtungen und das Anhalten des Gedankenkarussels, in dem sich so viele Menschen gefangen fühlen. Letzteres wird dann mit dem beschäftigten Geist gleichgesetzt und das versprochene Wohlgefühl als Ausdruck der Seele. Selbstverständlich ist das nichts Schlechtes und es spricht nichts dagegen, sich eine solche Erholung zu gönnen. Doch mit Geist und Seele im spirituellen Sinne hat es nur wenig zu tun.

Richtig ist, dass unser menschlicher Organismus in die drei genannten Wesensbestandteile aufgegliedert ist, wenn auch etwas komplexer als uns dies in der Regel bewusst ist.

Unser Geist steht mit dem Weltengeist in enger Verbindung. Er umfasst unsere Beziehung zum Kosmos und das, was wir über unsere Eingebungen und Ideen durch diesen in uns aufnehmen. Unser Denken und unser Streben nach Wahrheit und Freiheit ist Teil unseres Geistes, der uns mit unserem Ich verbindet. Zusammen mit diesem Ich ist unser Geist Träger dessen, was uns so wesentlich vom Tier unterscheidet und uns als selbstbewusste Individuen auszeichnet. Dieser unser Geist stellt also ein essenzielles Wesensglied unseres Menschseins dar. Umso erstaunlicher, dass er im neunten Jahrhundert von der damaligen katholischen Kirche kurzerhand abgeschafft wurde. Dies geschah exakt 869 beim achten Konzil in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul.

Seither besteht also der Mensch nach offizieller kirchlicher Lehre nur noch aus Körper und Seele, der man immerhin einige geistige Eigenschaften zugestand. Einigen mittelalterlichen Kirchenvätern haben wir es zu verdanken, dass das Wissen um die Existenz des Geistes nicht ganz verloren ging. Sie hatten Mühe, Ihre Erkenntnisse so zu formulieren, dass sie nach außen hin im Einklang mit der offiziellen Kirchenlehre standen. Sich mit dieser anzulegen, wäre ihnen sicher nicht gut bekommen und so drehten und wendeten sie die Formulierungen in ihren Schriften, damit sie nicht in Ungnade fielen. Bekanntermaßen ist das nicht jedem gelungen.

Seit über tausend Jahren lebt die Menschheit nun also offiziell völlig geistlos. Nun sehen wir dem nächsten Angriff auf unsere menschliche Ganzheit entgegen. Diesmal kommen die Attacken aus einer anderen Richtung, denn die Kirche hat im aufgeklärten Europa seither viel von ihrem Einfluss auf uns verloren. Heutzutage sind es die materialistisch orientierten Naturwissenschaften, die uns Menschen die Seele abzuerkennen versuchen. Vorbote war die Philosophie des historischen Materialismus von Marx und Engels, den beiden geistigen Vätern des Kommunismus. Nach dieser Weltanschauung verändert der Mensch durch seine Arbeit seine Umwelt und  produziert sich selbst als gegenständliches und gesellschaftliches Wesen. Zur Reproduktion seines Lebens geht er mit anderen Menschen historisch bestimmte Beziehungen ein; diese gesellschaftlichen Verhältnisse wirken auf ihn zurück, machen letztlich sein geschichtliches Wesen oder seine besondere Natur aus. Dazu bedarf es nicht der Existenz einer Seele.

Seither ist die Welt nicht stehengeblieben. Die materialistische Weltanschauung durchsetzt mittlerweile alle Lebensbereiche. So versteht sich die Psychologie, ursprünglich einmal gemeint als die Wissenschaft, die sich mit der Seele des Menschen befassen sollte, heute als eine rein empirische Wissenschaft, die das Verhalten und Erleben des Menschen und auch der Tiere zu beschreiben und zu verstehen versucht. Wer Psychologie studieren möchte, findet den entsprechenden Lehrstuhl zumeist an der medizinischen Fakultät. Diese Entwicklung beschrieb Rudolf Steiner bereits vor etwa hundert Jahren:

Die Wissenschaft will heute wenig von der Seele wissen, selbst jene Wissenschaft nicht, die ihren Namen von der Seele trägt, die Psychologie oder Seelenkunde. Selbst die Psychologen möchten am liebsten ganz absehen von dem, was man eigentlich die Seele nennt. So konnte man das Schlagwort prägen: Seelenkunde ohne Seele. – Die Seele soll etwas so Fragwürdiges, etwas so Unbestimmtes sein, daß man einfach zum Beispiel nur die Erscheinung verschiedener Vorstellungen untersucht, wie man einen Naturvorgang auch untersucht; aber man will nichts wissen von der Seele selbst. Die heutige Naturwissenschaft kann unmöglich so etwas annehmen wie eine Seele. Sie sagt, die menschlichen Vorstellungen unterliegen ebenso den Naturgesetzen wie alles andere in der Natur, der Mensch sei nichts anderes als ein höher geartetes Naturprodukt.

Auch Gefühle werden heute nicht als wesenhafter Ausdruck der Persönlichkeit verstanden, sondern in erster Linie durch chemische und elektrische Prozesse im Körper erklärt. Wenn zwei Menschen sich gut verstehen, heißt es, die Chemie zwischen den beiden stimme. Wenn wir uns verlieben, sieht die Wissenschaft nicht die schicksalhafte Begegnung zweier Menschenseelen, sondern beschreibt nüchtern, welche Hormone bei diesem Vorgang im Spiel sein mögen. Es mag ja sein, dass die Hormonausschüttung ein materieller Ausdruck der Begebenheit ist, doch was hat das mit dem Zustandekommen dieser ganz speziellen Begegnung zwischen zwei Menschen zu tun? Unsere Seele erlebt alles als ein bestimmtes Mischungsverhältnis von Sympathie und Antipathie. Wenn eins von beiden deutlich überwiegt, können wir getrost davon ausgehen, dass es sich um eine karmische Begegnung handelt. Wie anders sollte es zu erklären sein, wenn wir tiefe Vertrautheit gegenüber (in diesem Leben) objektiv Fremden empfinden?  Ebenso können uns manche Menschen auf Anhieb unsympathisch sein, ohne dass wir auch nur ein Wort mit ihnen gewechselt hätten. Da gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit Karma zu lösen und wir sollten uns dieser Herausforderung stellen.

Aus Sicht der Naturwissenschaft ist der Mensch Trieb gesteuert, gleich einem Tier. Da drängt sich die Frage auf, wie steht es denn dann eigentlich mit seiner Schuldfähigkeit? Wer würde seine Katze dafür verurteilen, wenn sie eine Maus fängt? Und wer einen Mörder, wenn er gerade mal von seinen Aggressionen übermannt wird und doch nur ein willenloses, unfreies  Opfer seiner elektrischen und chemischen Körperprozesse geworden  ist? Es lohnt sich, wenn wir einmal von unserer menschlichen Fähigkeit Gebrauch machen und die Folgen einer solchen Weltsicht zu Ende zu denken.

Ein weiteres Indiz für die materialistische Sichtweise der Wissenschaft auf den Menschen, ist die Einführung des juristischen Konstrukts vom sogenannten Hirntod. Damit werden wir gar auf die Funktionsfähigkeit unseres Gehirns reduziert. Am 24.2.2015 war in einer Erklärung des Deutschen Ethikrats zu lesen:

Einstimmig ist der Deutsche Ethikrat der Auffassung, dass am Hirntod als Voraussetzung für eine postmortale Organentnahme festzuhalten ist. Die Mehrheit des Deutschen Ethikrates ist dabei der Auffassung, dass der Hirntod ein sicheres Todeszeichen ist und die Spende lebenswichtiger Organe nur zulässig sein darf, wenn der Tod des möglichen Organspenders festgestellt ist (Dead-Donor-Rule). Eine Minderheit des Deutschen Ethikrates hält dagegen den Hirntod nicht für den Tod des Menschen und weist dem Hirntod lediglich die Rolle eines notwendigen Entnahmekriteriums zu.

Offensichtlich ist man sich also nicht ganz einig, ob der Hirntod nun mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen ist, wohl aber darüber, dass dieser als Voraussetzung für eine Organentnahme ausreicht. Mit anderen Worten, Organe dürfen entnommen werden, egal, ob der Mensch nun tot ist oder nicht. Völlig unberücksichtigt bleibt dabei natürlich der Ablösungsprozess der verschiedenen feinstofflichen Körper des Menschen nach seinem physischen Tod, der sich über mehrere Tage hinzieht. Solche Überlegungen werden wohl angesichts des lukrativen Handels mit menschlichen Organen für überflüssig gehalten.

All diese Beispiele zeigen überdeutlich, wie sehr unsere Wissenschaftler sich auf dem materialistischen Holzweg befinden. Mit ihrer Weltsicht reduzieren sie das menschliche Wesen auf rein Körperliches und bestimmen damit in großem Stil die öffentliche Meinung. Es wird Zeit, dass wir diesem Trend etwas entgegen setzen und uns wieder unseres dreigliedrigen Wesens bewusst werden. Unsere Wesensglieder sind Körper, Seele und Geist mit deren wunderbaren Werkzeugen dem Handeln, dem Fühlen und dem Denken. Je intensiver wir dies durch Meditation und andere Übungen in uns selbst erfahren, umso weniger werden wir bereit sein, uns Geist und Seele ausreden zu lassen.

Freitags-Gedanken am 29. März: Mittendrin

Die deutschsprachigen D-A-CH-Länder befinden sich mittendrin, in der Mitte Europas und in der Mitte der Welt. Sie gehören nicht zum Westen und nicht zum Osten, nicht zum Norden und nicht zum Süden, und das gilt sowohl geographisch, eigentlich auch politisch und sogar spirituell. Politisch gilt es tatsächlich nur eigentlich, denn Deutschland ist faktisch fest eingebunden in die Strukturen des Westens, in UNO, Nato und natürlich die EU. Dies gilt im Grunde genommen auch für das heutige Österreich, wenngleich die Politiker unseres Nachbarlandes mitunter nicht ganz so entschieden für die Werte der Atlantikbrücke eintreten wie es diejenigen unserer Bundesrepublik tun. Die Schweiz hat sich ihre neutrale Stellung noch am ehesten bewahrt und sich bisher erfolgreich aus den großen Kriegen und kleineren internationalen Querelen herausgehalten. In Deutschland ist das bekanntermaßen nicht gelungen, ganz im Gegenteil, es hat wiederholt gleich an allen Fronten gekämpft, gegen Ost und West.

Nun leben wir dankenswerter Weise gerade in Zeiten des Friedens, oder doch zumindest des Waffenstillstands. Doch es ist nur ein scheinbarer Frieden. Der eiserne Vorhang ist offiziell gefallen und doch wird nach wie vor reichlich polarisiert zwischen den USA und Russland, die sich offensichtlich immer noch als Widersacher auf der Weltbühne empfinden. Ihre kriegerischen Auseinandersetzungen tragen sie heute zum Leidwesen Dritter aus, sei es nun der Ukraine, Afghanistans oder Syriens. Wir Mitteleuropäer sind froh, dass diese Schauplätze weit genug entfernt scheinen, um uns direkt zu betreffen. Doch wir sind betroffen und sollten es auch sein, denn wir mischen kräftig mit in dem Spiel um die Vorherrschaft der Mächte. Deutschland ist beispielsweise der viertgrößte Waffenlieferant auf der Weltbühne. Welch fragwürdiger Ruhm! Die Opfer dieser Waffen stehen nun vor den Toren unseres Landes, wen sollte das noch wundern?  Ungeachtet weiterer Absichten, die auf globaler Ebene hinter diesen Flüchtlingsströmen noch stehen mögen, sind sie zunächst auch einfach eine unmittelbare Folge unseres eigenen Verhaltens.

Unsere Aufgabe sollte es sein, uns herauszuhalten aus dem Gerangel zwischen West und Ost, uns nicht von einer der beiden Seiten vereinnahmen und vor deren Karren spannen zu lassen und diese kurzerhand für die „gute“ zu erklären. Wir sind das Volk, die Völker der Mitte, zwischen den Fronten. So stünde es uns gut an, als Vermittler aufzutreten, als dritte ausgleichende Kraft, nicht im Sinne einer Macht im Äußeren, die eigene Ansprüche aus ihrem Wirken ableiten würde, sondern im Sinne der Erhaltung bzw. Wiederherstellung des Weltfriedens. Die Herausforderungen unserer Zeit können nicht gelöst werden, indem man die Welt in zwei Parteien aufteilt. Anzunehmen, die friedliche Lösung von Krisen sei das Ziel der Globalisten, ist mehr als naiv.

Nun ist es kein Geheimnis, dass unser Land nicht wirklich unabhängig ist. Wolfgang Schäuble sprach es vor Jahren offen aus, indem er darauf hinwies, dass Deutschland seit 1945 zu keinem Zeitpunkt ein souveräner Staat gewesen sei. Es heißt, unsere Existenz als vermeintlich freiem Rechtsstaat verdanken wir den Westmächten, nicht zuletzt den USA. Dafür müssen wir offensichtlich „Wohlverhalten“ an den Tag legen und alles gut heißen und sogar tatkräftig unterstützen, was man sich dort so ausdenkt. Das geht auf Kosten unseres Verhältnisses zu Russland und anderer slawischer Staaten. Bedauerlicherweise ist es aus diesem Grund kaum möglich, zwischen unseren Völkern eine fruchtbare Allianz zu schaffen. Dies alles mag auf staatlicher Ebene gelten, auf menschlicher und privater Ebene muss es das dankenswerter Weise nicht.

Presse, Funk und Fernsehen tun einiges für die einseitige Berichterstattung. Jeder, der seine Informationen ausschließlich auf diese Säulen stützt, hat es schwer, sich ein objektives Bild von der Weltlage zu verschaffen. Doch der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe sinkt rapide und so lässt auch der Einfluss der Manipulation im Sinne des Westens allmählich nach. Mit Donald Trump ist ohnehin jemand auf der Weltbühne erschienen, der sich nicht leicht in die gewohnten Kategorien einordnen lässt. Das hat zu Verwirrung bei vielen Medien geführt und sie haben sich offensichtlich auf eine bestimmte Strategie geeinigt. Es wird dort keine Gelegenheit ausgelassen, den aktuellen amerikanischen Präsidenten lächerlich zu machen, ihn mindestens als ungehobelten Tolpatsch oder gar unsäglichen Dummkopf darzustellen, der sein Amt nur durch einen Irrtum erlangt haben könne. Ich kann zwar ebenso wenig wie die meisten anderen Zeitgenossen beurteilen, welche Ziele und Strategien er und diejenigen, die ihn stützen, wirklich verfolgen, doch eines weiß ich: das Bild, das man uns da zu vermitteln sucht, ist ein Zerrbild.

In meinen Augen passiert nichts von dem, was Trump sagt oder tut, zufällig oder aus Versehen. Die Zukunft wird uns zeigen, welches die ihm zugewiesene Rolle auf der Bühne gewesen sein wird, denn wie jeder andere Politiker seines Ranges agiert auch er eingebunden in einen größeren Plan. In jedem Fall lohnt es sich, sich einmal seine Originalreden anzuhören statt sich aus zweiter Hand über ihn zu informieren. Das gilt in gleicher Weise für den russischen Präsidenten Vladimir Putin, dessen Reden es durchaus Wert sind, von uns beachtet zu werden. Sie stehen zumindest mit deutschem Untertitel, oft sogar synchronisiert im Internet zur Verfügung.

Auch in Europa ist einiges in Bewegung geraten und die bisherigen Strukturen der EU scheinen ins Wanken geraten zu sein. Der Brexit wird als Anlass hergenommen, die bisherigen Strukturen Europas zu verändern. Ehemals hochgelobte Politiker wie Angela Merkel und Marcon haben international deutlich von ihrem einstigen Glanz verloren  und erscheinen  nur noch als Abgesang einer zu Ende gehenden Epoche. Es herrscht Endzeitstimmung im bisherigen Europa. Doch wie wird es sich verändern und welche Rolle werden die deutschsprachigen Länder dabei spielen?

Wir erleben also gerade auch politisch-gesellschaftlich Zeiten des Wandels und vielleicht ist ja gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, uns wieder auf unsere eigentliche Rolle auf der Weltbühne als dritte ausgleichende Kraft zwischen West und Ost zu besinnen. Unsere spirituelle Aufgabe ist es, eine Brücke zu bauen zu den slawischen Ländern und somit ihre Trägerschaft der nächsten Kulturepoche vorzubereiten. Die Widersacher einer solchen Annäherung wirken über die Anglo-Amerikanischen Mächte, die selbst nach der Weltherrschaft streben und dabei schon ein gutes Stück voran gekommen sind.

Doch verlieren wir nicht aus den Augen, dass es bei all dem Hickhack in Wahrheit um die geistige Entwicklung der Menschheit geht. Die Menschheit jedoch besteht aus Individuen, aus einzelnen Menschen wie dir und mir und so ist es auch unsere Aufgabe, das in die Welt zu bringen, was wir uns doch so sehr wünschen, Frieden und Harmonie zwischen Menschen und Völkern.

Was immer die Weltelite für uns vorgesehen hat, wir sollten uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern da bleiben, wo wir sowieso schon sind, in der Mitte 🙂

 

Freitags-Gedanken am 22. März: Die sieben größten spirituellen Irrtümer

An die geistige Welt muss man glauben, weil man sie nicht beweisen kann

Unsere christliche Kirche und auch die anderen Weltreligionen leben davon, dass die Menschen glauben sollten, glauben im Sinne des Für Wahr-Haltens, was die Priester ihnen von Gott berichteten. Die Gläubigen waren früher beseelt von einem tiefen Vertrauen. Der heutige Mensch gibt sich damit in der Regel nicht mehr zufrieden. Er hat gelernt, seinen Verstand zu benutzen, logisch zu denken und er möchte selbst nachvollziehen können, was er von einzelnen Wissenden erfährt. Aus diesem Bedürfnis heraus  haben sich die Naturwissenschaften gebildet und die Menschen haben zunächst begonnen, die materielle Welt zu erforschen. Heute wissen wir schon eine ganze Menge über die mineralische, die Pflanzen, die Tier und die Menschenwelt, soweit es die physischen Vorgänge betrifft. Doch auch das reicht nicht mehr aus. Immer mehr Menschen machen heute geistige Erfahrungen, stehen in Kontakt zu Verstorbenen und geistigen Wesenheiten. Sich auf dieses unbekannte Terrain zu begeben, kann zu großer Verwirrung führen, denn in der geistigen Welt gibt es mindestens ebenso viel Täuschung und Manipulation wie in unserem täglichen Leben. Deshalb bedarf es auch hier der wissenschaftlichen Forschung, damit wir neben unserer materiellen Welt auch die geistige zu verstehen lernen. Vor etwa 100 Jahren war Dr. Rudolf Steiner der erste, der eine Wissenschaft vom Geist begründet hat, die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft.

Wir brauchen nichts zu tun. Die geistige Welt wird es schon richten

Wir leben im Zeitalter der Freiheit. Die geistigen Wesen, die uns früher an die Hand genommen und geführt haben wie wir es in unserem Alltagsleben mit kleinen Kindern tun, respektieren diese Tatsache. Die Menschheit ist den Kinderschuhen entwachsen und ist nun selbst für sich verantwortlich, so wie es ein junger Erwachsener ist. Die geistigen Wesen stehen uns zwar noch fürsorglich zur Seite, doch sie bevormunden uns nicht mehr. Es ist ein Geben und Nehmen, so wie es bei einem gesunden Verhältnis zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern ist. Aktiv werden müssen wir aber schon selbst, um unser Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.

Seit 2012 ist die alte Zeit beendet und seither leben wir im Aufstiegszeitalter

Richtig ist, dass die Menschheit jetzt wieder die Möglichkeit zum Aufstieg hat. Allerdings ist dafür nicht das Jahr 2012 verantwortlich, sondern das größte kosmische Ereignis der Menschheitsgeschichte, das Erscheinen Jesu Christi auf der Erde. Dieses Ereignis geschah vor etwa 2000 Jahren, genau in der Mitte der Menschheitsentwicklung auf der Erde. Damals war der tiefste Punkt des Abstiegs ins Materielle erreicht und es bedurfte eines gewaltigen Impulses, um aus diesem Tal wieder herauszufinden. Das ist zwar bis heute erst sehr rudimentär gelungen, doch der Kosmos denkt in anderen Zeiträumen als wir Menschen dies gewohnt sind. Der Impuls ist gesetzt und nun liegt es an uns, etwas daraus zu machen. Der erste Schritt ist es, nach der Wahrheit zu suchen, die uns frei machen wird, damit wir dann zur Liebe auf Erden gelangen können. Schon heute ist absehbar, dass nicht die gesamte Menschheit diesen Weg der Liebe gehen wird. Eine Spaltung ist vorprogrammiert und in ihren Anfängen bereits erkennbar.

Wir leben bereits im Wassermannzeitalter

Wir leben immer noch im Fischezeitalter. Dieses hat erst 1413 begonnen, wird 2160 Jahre lang dauern und erst 3573 in das Wassermannzeitalter übergehen. Das Gerücht, dass wir dieses schon erreicht hätten, wurde in die Welt gesetzt, um die Illusion zu nähren, wir seien schon fertig und müssten nicht mehr an unserer weiteren Entwicklung arbeiten. Im Wassermannzeitalter soll dann für den Teil der Menschheit, der diesen Weg mitgeht, die Brüderlichkeit verwirklicht werden. Wir freuen uns drauf!

Wir kommunizieren unmittelbar mit Gott

Wir Menschen gelten im Kosmos als die Geister der Freiheit und stehen als geistige Wesen zehn Hierarchiestufen unterhalb der Gottheit. Dazwischen weben und wirken mächtige Wesenheiten, die ständig mit uns in Kontakt stehen. In der Bibel ist von den neun Engelchören die Rede, die Rudolf Steiner als die Hierarchien bezeichnet hat. Es sind dies: Engel, Erzengel, Archai, Elohim, Dynamai, Kyriotetes, Throne, Cherubim und Seraphim. Nur die letztgenannten, die Seraphim, können direkt ins Angesicht der Gottheit schauen. Alle diese Wesen haben ihre speziellen Aufgaben. Wie mächtig sie sind, können wir vielleicht erahnen, wenn wir bedenken, dass unsere Schöpfergötter „nur“ vier Stufen über uns stehen. Es sind die Geister der Form, die Elohim. Am vertrautesten von diesen Wesen ist uns meist unser Schutzengel, der eine Stufe über uns steht und uns durch alle unsere Inkarnationen begleitet und zur Seite steht. Viele Kinder sehen ihn noch, was sich leider meist mit zunehmendem Alter verliert. Doch wir können wieder Kontakt zu ihm aufnehmen und ihm immer mehr Beachtung in unserem Leben einräumen. Das ist eine gute Möglichkeit, mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten. Eine ganz besonders tiefgehende Erfahrung ist es schon, wenn wir mit einem Erzengel von der zweiten Hierarchiestufe  kommunizieren. Es wird berichtet, dass Gabriel der späteren Mutter Jesu erschienen ist, um von dieser bevorstehenden Geburt zu verkünden. Ebenso hat der Prophet Mohammed seine Instruktionen von Gabriel erhalten. Es waren schon besondere Menschen, denen diese Gnade widerfahren ist und der Kontakt war mit einer ganz besonderen Botschaft und einem Auftrag für diese verbunden.

Bei Jesus Christus verhält es sich anders. Er ist eine ganz besondere Wesenheit, die sowohl den Elohim, unseren Schöpfergöttern angehört als auch in einem menschlichen Körper unter Menschen gewirkt hat. Dadurch ist er nicht mehr nur ein Sonnenwesen, sondern auch ein Erdenwesen geworden, das eine ganz besonders innige Beziehung zu uns Menschen aufgebaut hat und uns wie ein Bruder zur Seite steht. Wenn wir den Christus in uns integrieren, wird er zu unserem I.Ch, diesem wunderbaren Geist in unserem Herzen, der uns zur reinen Liebe zu allen Wesen befähigt.

Es gibt Gott und sein Gegenspieler ist der Teufel

Es gibt im Kosmos nichts, was nicht von Gott bzw. den göttlichen Hierarchien geschaffen wurde und damit außerhalb der Schöpfung stünde. Das gilt auch für den sogenannten Teufel, den es aber als Gegenspieler Gottes so nicht gibt. Vielmehr gibt es zwei verschiedene Widersacherkräfte, Luzifer und Ahriman, auch Satan genannt. Beide haben eine wichtige Aufgabe in Bezug auf uns Menschen. Luzifer, der Lichtträger, will uns von der Erde weg zum Licht führen. Eigentlich eine gute Sache, doch er will es um jeden Preis und nicht, dass wir den Weg aus uns selbst heraus in Freiheit finden. Er benutzt die Mittel der Täuschung und der Illusion und hat mit seinen Heerschaaren die gesamte moderne Esoterikszene zu verantworten. Immer dann tritt er auf, wenn es um Wohlfühl-Esoterik geht, die uns alle möglichen Höhenflüge ohne unsere Arbeit an uns selbst verspricht. Auf der anderen Schale der Waage steht Ahriman, jene Wesenheit, die uns um jeden Preis in der Materie festhalten und unseren Aufstieg zu verhindern sucht. Dieser Vater der Lüge, wie er auch genannt wird, ist gerade in unserer Zeit sehr aktiv und versucht von uns Menschen Besitz zu ergreifen. Wie gut, dass es ja noch die dritte Kraft gibt, die ausgleichende in unserer Mitte, den Christus in uns, unser I.Ch. Mit ihrer Hilfe vermögen wir die Angriffe Luzifers und Ahrimans zu meistern.

Das Jenseits besteht aus Himmel und Hölle

Ganz so einfach ist es nicht. Jeder Mensch durchlebt nachdem er durch die Pforte des Todes geschritten ist, verschiedene Phasen in der geistigen Welt, und zwar unabhängig davon, wie er auf der Erde gelebt hat, ob er viel Gutes getan hat oder ob sein Leben durch Egoismus geprägt war. Allerdings ist die Art und Weise, wie wir diese verschiedenen Phasen erleben, sehr stark von unserem vergangenen Erdenleben abhängig. Waren wir z. B. sehr egoistisch, so erleben wir drüben eine furchtbare Einsamkeit in einer bestimmten Phase, die wir durchlaufen müssen. Es kann sein, dass wir diese Phase dann tatsächlich als eine Art Hölle erleben, die aber nicht als Strafe zu verstehen ist, sondern die wir uns selbst durch unsere Lebensführung zuzuschreiben haben. Doch auch ein egoistischer Mensch hat seine guten Seiten und so mag dieselbe Individualität in einer anderen Sphäre des Jenseits viel Freude erleben. Sinn dieser Aufarbeitung unseres letzten Erdenlebens ist es, dass wir den Wunsch entwickeln, unsere Schwächen und Stärken zu erkennen und daraus die Bedingungen unserer zukünftigen Inkarnation entwickeln. In uns entsteht der Wunsch, dies und jenes beim nächsten Mal besser zu machen und das ist der Antrieb für unsere neue Wiederverkörperung, eine ständige Vervollkommnung unseres Selbst.

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