Es gibt zwei Wege das Leben zu leben: Alles selbstverständlich zu nehmen, oder die ganze Welt als Wunder zu betrachten.
Ich glaube an Letzteres.

 

– Albert Einstein

„Der Mensch ist dem Weltlauf gegenüber nicht ein müßiger Zuschauer, der innerhalb seines Geistes das bildlich wiederholt, was sich ohne sein Zutun im Kosmos vollzieht, sondern der tätige Mitschöpfer des Weltprozesses; und das Erkennen ist das vollendetste Glied im Organismus des Universums.“

– Rudolf Steiner

„So etwas wie Dunkelheit gibt es nicht.
Es gibt nur die Abwesenheit von Licht“

– Vicky Wall

Freitags-Gedanken am 26. Juli: Metamorphose der Menschheit

Es ist unverkennbar: die Welt, in der wir leben, ändert sich in rasantem Tempo. Globalisierung, Digitalisierung und Reglementierung bestimmen mehr und mehr unseren Alltag und dringen tief hinein in alle Lebensbereiche. Zunehmend entfernen wir uns von dem, was wir als menschengerechte Lebensbedingungen bezeichnen. Immer mehr Menschen haben keinen Zugang mehr zur Natur, zu ihren Mitmenschen und Mitgeschöpfen, ja nicht einmal zu sich selbst.  Ohne ihr Smartphone fühlen sie sich unvollständig und würden nicht einmal mehr im Park spazieren gehen. Sie machen sich und ihre Existenz geradezu abhängig von jener Technik, die uns doch eigentlich dienen sollte.

Die rasant zunehmende Technisierung der Welt und die damit verbundene ahrimanische Entfremdung des Menschen von allem Natürlichen, Lebendigen, Kulturellen und Geistigen ist jedoch nur eines unserer aktuellen Menschheitsprobleme. Hinzu kommen stark belastete Nahrungsmittel, Chemtrails am Himmel, Implantate in unseren Körpern, Plastik in den Meeren, Verelendung ganzer Erdregionen und Flüchtlingswellen, die jedes bisher gekannte Ausmaß zu sprengen drohen… und diese Liste ließe sich beliebig erweitern.

Es mag Zeitgenossen geben, die das alles bis heute nicht wahrnehmen oder nicht wahr haben wollen, doch es fällt von Tag zu Tag schwerer, die Augen vor diesen Entwicklungen zu verschließen. So wirken die nicht enden wollenden Hiobsbotschaften tatsächlich auch im großen Stil erweckend. Doch die Reaktionen der Erwachenden auf das Geschehen sind unterschiedlich. Fassungslosigkeit, Frustration, Angst, Wut und Hass sind da verständlicherweise keine Seltenheit. Verschwörungstheorien boomen und so mancher findet Gefallen daran, immer neue Unterdrückungsdetails ans Licht zu befördern. Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt auf dem Weg zum Erwachen und, wenn wir ehrlich sind, haben die meisten von uns diese Phase durchlebt und durchlitten.

Doch neben der Existenz von Schlafschafen und Erwachenden beginnt sich längst etwas Drittes, Neues zu formieren. Einige Menschen haben sich entschlossen, nicht mehr bloß gegen Missstände anzuwettern, sondern ihnen etwas Reales, Handfestes entgegenzusetzen. Zunächst sind es Einzelne oder kleine Gruppen, die ihrer Kreativität und ihrem Schaffensdrang Ausdruck verleihen, um neue Ideen zum Wohle unserer Erde und ihrer Bewohner in die Welt zu bringen. Wie der Wachstumsprozess eines solchen Werdens verläuft, unterliegt offensichtlich einer gewissen Gesetzmäßigkeit. Karl Gamper hat diesen Prozess in seinem Fernlehrgang Die Vision von NeuLand einmal am Beispiel der Metamorphose einer Raupe zum Schmetterling veranschaulicht:

Aus einer Raupe wird ein Schmetterling. Da uns dieser Vorgang

so geläufig ist, übersehen wir leicht die inneren Prozesse,

die aus einem kriechenden, gefräßigen Wurm einen bunten,

fliegenden Schmetterling werden lassen. Ein vollkommen

anderes Wesen. Um die darin verborgene Genialität besser zu

verstehen, hier ein Röntgenblick auf das innere Geschehen.

 

Welche Prozesse werden gestartet, damit aus einer Raupe ein

Schmetterling wird?

Das Ende der Lebenszeit einer Raupe wird durch neue Zellen

eingeläutet, die sich im Inneren der Raupe bilden. Eine Art

naturgegebener Aktivierungscode löst das Werden neuer

Zellen aus. Wichtig: Die neuen Zellen schwingen in einer

höheren Frequenz als der Rest des Raupenkörpers. Wissenschaftler

nennen diese höher schwingenden Zellen „imaginativ“

oder einfach „Imago-Zellen“. Die imaginativen Zellen

enthalten Strukturen und Informationen des Schmetterlings,

der sich in der Zukunft bilden soll. Imago-Zellen repräsentieren

sozusagen das Zukunfts-Selbst der Raupe.

In der Raupe wird das Immunsystem aktiviert. Dieses greift

die neuen Zellen an und bekämpft sie. Viele werden getötet.

Dabei gilt es deutlich zu sehen: Die Raupe erkennt die neuen

Zellen NICHT als Zellen aus ihrem eigenen Körper an,

sondern ordnet diese als etwas Raupenfremdes ein, das es zu

bekämpfen gilt. Tatsächlich werden viele Imago-Zellen der

ersten Generation getötet. Doch es bildet sich sogleich eine

zweite Generation von imaginativen Zellen, die sich schnell

vermehren. Diese werden auch angegriffen, doch mit einem

deutlich geringeren Ergebnis.

(!) Sehr spannend dabei ist, dass die Imago-Zellen die angreifenden

Immunzellen als Ihresgleichen erkennen. Dies

wiederum führt zu einem Sinneswandel bei den angreifenden

Immunzellen. (!)

Im Kern geht es in diesem Stadium noch um einen Kampf

zwischen dem Alten und den Neuen.

Wie geht es weiter?

Im Inneren der Raupe geschieht etwas höchst Erstaunliches.

Die ursprünglich isoliert agierenden Imago-Zellen beginnen,

sich untereinander zu erkennen und verbinden sich. Es entstehen

imaginative Klumpen.

Der nächste Schritt?

Im nächsten Schritt verbinden sich diese einzelnen imaginativen

Klumpen mit anderen, werden so größer, und es formen

sich imaginative Gruppen, ja sogar regelrechte Netzwerke.

Eines dieser neuartigen Netzwerke haben wir gerade mit www.jungelo.de gebildet und es wird nicht das einzige bleiben. Selbst wenn Youtube-Kanäle abgeschaltet werden,  Zensur und Kontrolle weiter um sich greifen, selbst wenn es den Widersacherkräften im ersten Anlauf gelingen sollte, uns zum Schweigen zu bringen, es wird ihnen auf Dauer nichts nützen. Denn die zweite Generation steht bereits in den Startlöchern, um aus dem erdgebundenen Raupen-Wesen ein geistiges Schmetterlings-Wesen werden zu lassen, das sich seiner Schöpferkraft voll bewusst ist.

Dieses Wesen nennen wir dann mit Fug und Recht: MENSCH.

4 Kommentare zu “Freitags-Gedanken am 26. Juli: Metamorphose der Menschheit

  1. …da gebe ich dir vollkommen Recht! Wir müssen diese Euphorie mit in den Alltag nehmen und dort umsetzen, das ist wirklich nicht immer einfach und zehrt an den Kräften und trotzdem, liebe Ursula, Schritt für Schritt und wenn es manchmal nur Gänsefüsschen sind, kommen wir voran. Denk daran: steter Tropfen höhlt den Stein! Wir sind alle der Auftakt und der Grundstein der bewegt werden will! Dazu sind wir hier. Aber mir geht es auch sehr oft so, manchmal mehrfach am Tag! Und deshalb…… sind wir I.- Zellen und niemals alleine. Wie schrieb Thomas so schön: Und in den Himmeln werden sie lächeln…..💞

    1. Das klingt nett: In den Himmeln werden sie lächeln… Ja, wir lassen uns nicht entmutigen und machen weiter, egal, was in dieser Welt dort draußen geschieht. Anders geht es sowieso nicht. Wenn man einmal infizierte es, gibt es kein zurück!

  2. Liebe Ursula,
    ich danke dir herzlichst für deine tollen Worte und die durchaus reale Erklärung zur Metamorphose und dem Erwachungsprozess der Menschheit! Dieser hat sich nun mittlerweile und Gott sei Dank unaufhaltsam durchgesetzt und ist nicht mehr zu bremsen. Immer mehr Imago-Zellen bilden sich und wirken so ins Kollektiv hinein, jeder auf seine Weise und doch mit dem gleichen Ziel! Immer mehr erkennen die Lügen der Verschleierung, die über uns gelegt wurden und auch noch werden. Ich hoffe nur, das auch unsere „G. Thunberg-Bewegung“ die Kurve bekommt aber nun, so gehört auch dieses zum Prozess und trägt auf seine Weise zur „Fügung“ der Dinge bei!
    Wir nehmen an einem großen Geschehen teil, das gerade statt findet und erfüllt mich mit wahrer Demut. Mögen recht viele Zugänge auf Jungelo eingehen, damit unsere Imagozelle weiter wirken kann!

    Ich wünsche dir viel Erfolg zu deinem Sommerseminar bei Axel und bin gespannt was du neues an Erkenntnis im Gepäck haben wirst. Ich schaue es mir zwischenzeitlich auf youtoube an und freue mich auf unser Seminar bei Axel im Anschluß!
    Alles Liebe,
    Maria

    1. Hey Maria, du bist aber schnell!
      Wie du es beschreibst, dass wir an einem großen Geschehen teilnehmen, das uns demütig machen kann, genauso empfinde ich es auch.
      Und dennoch, sobald ich den Kreis von Gleichgesinnten verlasse, kommen manchmal auch wieder Zweifel auf, weil noch so viele Menschen im Modus Schlafschaf oder Verschwörungstheorien-Verbreiter hängen bleiben. Immer wieder müssen wir uns darauf einstellen, den richtigen Ton für genau ihren Stand zu finden, um einen Impuls zu setzen, der ihnen von ihrer Position aus weiter hilft.
      Ich frage mich, ob das eine Vorbereitung auf die Manichäer-Aufgabe ist, die vielleicht in späteren Inkarnationen voll zum Tragen kommt, s. meine Ausführungen vom letzten Freitag?!
      Ich empfinde diese Aufgabe als sehr verantwortungsvoll und schon heute manchmal als ziemlich anstrengend. Aber ich nehme sie gerne an 🙂

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