Es gibt zwei Wege das Leben zu leben: Alles selbstverständlich zu nehmen, oder die ganze Welt als Wunder zu betrachten.
Ich glaube an Letzteres.

 

– Albert Einstein

„Unsere Gedanken bestimmen, wie wir die Welt erleben“

– Buddha

„Der Mensch ist dem Weltlauf gegenüber nicht ein müßiger Zuschauer, der innerhalb seines Geistes das bildlich wiederholt, was sich ohne sein Zutun im Kosmos vollzieht, sondern der tätige Mitschöpfer des Weltprozesses; und das Erkennen ist das vollendetste Glied im Organismus des Universums.“

– Rudolf Steiner

„So etwas wie Dunkelheit gibt es nicht.
Es gibt nur die Abwesenheit von Licht“

– Vicky Wall

Freitags-Gedanken am 15. März: Wir sind Mitschöpfer

Wem ist sie nicht in ihren Grundzügen bekannt, die Evolutionstheorie des britischen Naturforschers Charles Robert Darwin (1809-1882), die er 1859 in seinem Hauptwerk On the Origin of Species (Über die Entstehung der Arten) veröffentlichte und das in Folge zur Grundlage der modernen Evolutionsbiologie werden sollte.

Kern von Darwins Theorie über die Entstehung der Arten ist die Annahme, dass Mutation und Selektion die Entwicklung des Lebens auf der Erde bestimmen und dass sich in der Natur der Stärkste oder Anpassungsfähigste grundsätzlich gegen den weniger Geeigneten durchsetze. Darwin postuliert diese Art der Evolution nicht nur für das Geschehen innerhalb einer Art (Mikroevolution), sondern geht davon aus, dass auf diese Weise auch neue Arten entstehen können (Makroevolution).  Dies bedeutet, dass das Leben sich vom primitiven Einzeller über Meeresbewohner, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere und schließlich zum Menschen hin entwickelt haben soll. Als Antrieb für die Mutationsbildung wird allein der Zufall verantwortlich gemacht. Das jeweilige Ergebnis der Mutation würde sich, je nachdem, ob dieses mehr oder weniger geeignet für seine Umgebung sei, weiter entwickeln oder auch wieder aus dem Artenspektrum verschwinden (Selektion). Dazu, wie sich überhaupt erstmals aus toter Materie Lebendiges formen konnte, liefert die Evolutionstheorie keine Ideen.

Diese Theorie Darwins wird in ihren Grundzügen auch heute noch von vielen Wissenschaftlern vertreten, selbstverständlich inzwischen erweitert um die erst später gewonnen Erkenntnisse über die Genetik und die chemischen bzw. biochemischen Vorgänge in diesem Zusammenhang. Dennoch handelt es sich um nicht mehr als eine Theorie, die auch unter Naturwissenschaftlern durchaus nicht unumstritten ist.

Interessanter Weise finden diese Kritiker jedoch keine Berücksichtigung an unseren Universitäten und keinen Eingang in die Schulbücher unserer Kinder. Die Darwin’sche Evolutionstheorie wird dort nicht etwa als eine Sichtweise oder Möglichkeit, wie das Leben auf der Erde entstanden sein könnte, neben andere gestellt, sondern vielmehr gleich einem Dogma zum einzig denkbaren Ansatz erklärt.

Wenn wir glauben, wir seien ein Zufallsprodukt der Evolution,  glauben wir gleichzeitig, wir seien nichts weiter als ein höheres Tier. Abgesehen von einigen zusätzlichen Hirnwindungen, die uns logische Zusammenhänge erkennen lassen und uns zu komplexeren Gedanken-gängen befähigen, unterscheidet uns nach dieser Auffassung nichts von unseren irdischen Mitbewohnern. Wir sind triebgesteuert und unterliegen weiterhin der Willkür dessen, was die Kapriolen der Natur für uns vorsehen mögen. Das Dogma der Evolutionstheorie lässt uns zu einer unbedeutenden und zufälligen Erscheinung auf der Erde und im Universum werden, die genauso gut auch jederzeit wieder von der Bildfläche verschwinden kann, wenn sich die Bedingungen zu ihren Ungunsten ändern sollten. Wir wären schließlich nicht die erste Spezies, die das Schicksal des Aussterbens ereilte. Vor uns widerfuhr es bereits zahlreichen anderen Arten.

Dieses Weltbild entspringt dem Materialismus, der davon ausgeht, dass es außer Materie nichts gebe, was das Leben ausmache. Kommunismus und Nationalismus waren politische Ausgeburten dieser Sichtweise und der Heuschreckenkapitalismus unserer Gegenwart ist es ebenso. Für Materialisten ist das Leben mit dem physischen Tod beendet. Sie glauben nicht an einen außerhalb des Körpers bzw. Gehirns existierenden Geist und können sich nicht vorstellen, dass hinter all dem Wirken und Weben auf der Erde und im Kosmos eine höhere Intelligenz oder gar ein gewaltiger Weltenplan walten könnte. Ja, viele glauben nicht einmal an die Existenz einer Seele, sondern nur an das rein körperlich Existente.

Doch mal ehrlich, ist das wirklich logisch? Wie erklären sich diese Materialisten all die vielen geistig-seelischen Phänomene, von denen mehr und mehr Menschen berichten? Einen Bericht über während seines Komas erlebte Erfahrungen finden wir im Buch des ehemals materialistisch eingestellten Neurochirurgen Eben Alexander Blick in die Ewigkeit,  die Schilderung einer Spontanheilung während eines Organversagens in Folge einer „unheilbaren“ Krebserkrankung bei Anita Moorjani Heilung im Licht, um an dieser Stelle nur zwei Beispiele anzuführen. Darüber hinaus gibt es eine Fülle von dokumentierten Nahtoderfahrungen, Erinnerungen an frühere Inkarnationen und andere Einblicke in die geistige Welt. In jüngster Zeit haben die Bücher von Christina von Dreien, einem jungen hellsichtigen Mädchen aus der Schweiz besonders Furore gemacht. Alle diese Erzählungen von Zeitgenossen weisen uns auf die Existenz des Geistigen unabhängig von unserem Gehirn hin, denn die Betroffenen galten zum Zeitpunkt ihrer Erfahrungen als „Hirntod“.

So können wir mit mindestens der gleichen Berechtigung wie zum Materialismus zu einer Weltsicht gelangen, die nicht von der Entstehung der Wesenheit Mensch aus dem Naturreich ausgeht, sondern davon, dass sie in erster Linie dem Geistigen entstammt, das sich in einer bestimmten biologisch erzeugten, körperlichen Form inkarniert. Diese Sichtweise ist nichts Neues, sondern findet sich in den Schöpfungsmythen aller Völker und in allen Religionen wieder. Dr. Rudolf Steiner als einer der größten Eingeweihten unserer Zeit, wusste um dieses alte Wissen der Völker dieser Welt und fand es in seiner hellsichtigen Schau bestätigt. Mit nur 31 Jahren veröffentlichte er zunächst einmal seine philosophischen Gedanken über den menschlichen Geist und dessen Schöpfungen in seinem Werk Wahrheit und Wissenschaft:

Das Resultat dieser Untersuchungen ist, dass die Wahrheit nicht, wie man gewöhnlich annimmt, die ideelle Abspaltung von irgendetwas Realem ist, sondern Wahrheit ist freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten. Die Aufgabe der Erkenntnis ist nicht, etwas schon anderswertig Vorhandenes in begrifflicher Form zu wiederholen, sondern ein ganz neues Gebiet zu schaffen, das mit der äußerlich durch die Sinne gegebenen Welt zusammen erst die volle Wirklichkeit ergibt. Damit ist die höchste Tätigkeit des Menschen, sein geistiges Schaffen, organisch dem allgemeinen Weltgeschehen eingegliedert. Ohne diese Tätigkeit wäre das Weltgeschehen gar nicht als in sich abgeschlossene Ganzheit zu denken. Der Mensch ist dem Weltenlauf gegenüber nicht ein müßiger Zuschauer, der innerhalb seines Geistes das bildlich wiederholt, was sich ohne sein Zutun im Kosmos vollzieht, sondern der tätige Mitschöpfer des Weltprozesses; und das Erkennen ist das vollendetste Glied im Organismus des Universums.

Nach dieser gewaltigen Aussage sind wir also essenzieller Bestandteil, ja Mitschöpfer des Kosmos, durch den dieser erst zu seiner vollendeten Ganzheit gelangen kann. In der Konsequenz bedeutet das, dass die Gottheit uns benötigt, um sich selbst und ihre Schöpfung erkennen zu können. Vor dem Hintergrund dieser Aussage gewinnt der Spruch, der Mensch sei die Krone der Schöpfung eine ganz neue Bedeutung. Er bezieht sich nicht mehr nur auf das Naturreich auf Erden, sondern erhält zusätzlich eine kosmische Dimension.

Nun, wie fühlt sich das an? Haben wir uns eben noch als ein Zufallsprodukt der Mutation und Selektion gesteuerten biologischen Evolution gefühlt, als nichtig und unbedeutend angesichts der unendlichen Weiten des Universums, so durchströmt uns nun ein vollständig  anderes Gefühl, ein Durchschaudert-Werden von Unendlichkeit, Großartigkeit, Ehrfurcht und dem Bewusstsein von unermesslicher Verantwortung. Was für ein Gefühls und Gedanken-Cocktail entsteht da in unserem Innern!

Kaum finden wir die Grundsatzfragen unseres Lebens nach dem Grund unserer Existenz beantwortet, schon schießen uns neue durch den Kopf: Was denken wir uns da eigentlich täglich so zusammen? Was sind eigentlich die wahren Motive unseres Handelns? Was könnte da aus unserem Denken, Fühlen und Handeln erwachsen? Solche Gedanken sind durchaus angebracht, denn wir tragen in der Tat schon heute eine große Verantwortung für die Fortentwicklung der Menschheit. Alle unsere Gedanken, Gefühle und Taten wirken viel weitreichender als uns dies in der Regel bewusst ist. Aber keine Sorge: Niemand erwartet von uns, dass wir jetzt schon das Ziel unserer Erdentwicklung erreicht haben müssten. Noch viele Inkarnationen liegen vor uns, in denen wir an uns arbeiten und uns vervollkommnen dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Freude bei diesem Prozess.

3 Kommentare zu “Freitags-Gedanken am 15. März: Wir sind Mitschöpfer

  1. Einen schönen Sonntag wünsche ich liebe Ursula,
    nun, über den vormittelalterlichen Einheitsbrei, der an unseren Schulen gelehrt wird kennst du meine Meinung. Da ich an der Quelle sitze, wage ich es zu behaupten, dass man gezielt eine missbilligende Ignoranz und Arroganz an den Tag legt, den Kindern eine individuelle Bildung zu ermöglichen, da es nicht in den Ringelpitz unseres Systems passt und somit jüngere Generationen zum freien denken unterdrückt und manipuliert werden. Alles muss passgenau in unser verblendetes Wirtschaftssystem passen und darüber hinaus.
    Vielen wird durch diese Manipulationen überhaupt nicht bewusst, das sie nicht nur im Schöpfungszyklus inbegriffen sind, sondern ihnen fehlt auch der Gedanke dazu, dass sie selbst Schöpferwesen sind und damit einiges selbst in der Hand haben oder hätten, wenn sie es nur zulassen würden! Geschürt durch Ängste, verbreitet durch die Medien, Drohungen durch unser soziales Amtsgefüge, dass wenn man nicht pariert irgendwelche Sanktionen verhängt werden usw.! Die ausführenden Organe, die diese Stellen bedienen, sind meist selbst nur Marionetten in diesem Spiel; Strippenzieher sind ganz andere. Gott sei Dank gibt es immer mehr Angestellte in solchen Berufsgruppen, die dieses gegenwärtige Spiel durchschauen und ihren Schreibtisch räumen. Gerade im Polizeidienst haben wir eine sehr hohe Quote, welcher , die sich nicht mehr verheizen lassen und ihr Schöpfertum in anderen sozialen Berufen einbringen.
    Ich lese z.Z ein Buch von Wolf Dieter Storl über die Urmedizin. Dort wird beschrieben mit welcher Unablässigkeit zu diesen Zeiten schon ganze Wälder gerodet und vernichtet wurden um andere Stämme und Völker zu schwächen. Eigens des Hintergrundes, dass die Wälder in den Kulturen der Heiden, Germanen und Kelten, dies der Wohnort der Götter war und sie, die Heilkundigen mit dem Wissen der Kräuter beauftragten und unterrichteten. In diesen Stämmen war ein Gebäude aus Stein um Götter und Naturwesen zu verehren und zu huldigen Frevel! Wie Recht sie damit hatten! Erinnert uns das nicht an etwas? Warum erholen wir uns in den grünen Landschaften und Oasen so gut? Nicht nur der Luft wegen, sondern auch weil wir hier Naturverbundenheit erleben und uns selbst spüren können! Hier muss unsere Schöpferkraft hinzielen, zur Verbundenheit mit allen Lebewesen und Geistwesen um zurück in unserer Einheit zu kommen. In unseren Gleichklang mit der Natur und allem was dazugehört.
    Wir sind keine biochemischen Roboter, die es nötig haben von irgendjemandem ferngesteuert zu werden. Wir sind Geistwesen mit einem Auftrag auf diesem Planeten. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, so sollten sich diejenigen mal überlegen, was in deren Leben womöglich schief läuft und aus welchen Gründen!

    So wünsche ich einen schönen Restsonntag,
    liebe Grüße
    Maria 😉

    1. Hallo liebe Maria,
      deine Beobachtungen im Alltag der Schüler fördern es zutage: Die Manipulation beginnt bereits im Unterricht über die Schulbücher. Das Lehrpersonal ist in der Regel voll auf Linie. „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Sie sind einfach auch schon Opfer der gesamten Maschinerie.

      Inzwischen konnte man dem Mainstream entnehmen: Die wahren Klima-Killer seien die Kanadischen Wälder, denn sie hätten ja das Potenzial, abzubrennen und dabei reichlich CO2 freizusetzen. Das war keine Satire, sondern ein ernst gemeinter Beitrag … Ohne Worte!!!

      Gute Nacht und morgen einen guten Start in die neue Woche
      Ursula

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